China-Austausch 2011 
Der Aufbruch ins Ungewisse

 von Till Zeller, Arne Kappis und Benedikt Klahs

Aktualisiert am: 30.11.11

Kontakt: Webmaster


Aufgeregte Abenteurer  am Anfang eines atemberaubenden Ausflugs:

Eine winzig kleine Gruppe (im Vergleich zur chinesischen Bevölkerung) von Scheffel-Schülern machte sich auf nach Amsterdam - um von dort aus weiter nach China zu fliegen. Benedikt Klahs war dabei und erzählt uns von seiner Reise.

Es hat zwar geregnet, aber das hat die 29 Schüler des Scheffel-Gymnasiums nicht abgeschreckt. 

Nach ihrer Ankunft am Shanghai Airport folgte eine zweieinhalbstündige Busfahrt nach Hang Zhou, einer "Kleinstadt" mit "nur"  zweieinhalb Millionen Einwohnern, die allen den Rest gab.

In der Schule angekommen, stärkte man sich erst einmal, auch wenn niemand genau wusste, was es eigentlich war.

 

Nach "spannenden" Ansprachen in der Aula lernten sich die Schüler (und Lehrer) endlich persönlich kennen. Doch an Schlafen war noch lange nicht zu denken. 

Nach einem Berg von Essen im Restaurant  und einem kleinen Einkaufsbummel ging es das erste Mal ins Haus der Gastfamilie, wo dann ausgepackt wurde. Über die Geschenke aus Deutschland  freuten sich die  Chinesen, auch wenn sie es nicht richtig zeigen konnten ( komische Kultur).

Und dann: Endlich der wohlverdiente Schlaf, auf den man so lange warten musste. Doch dann - welch' Graus - schon nach sechs Stunden mussten die Schüler wieder in die Schule. Also raus aus dem Bett und rein in die Schulkleidung, die die Scheffelschüler übrigens geschenkt bekommen haben. Nach morgendlicher Gymnastik wurden zögerlich erste Kontakte geschlossen.

 

 

Jeden Tag warteten neue spannende Ereignisse auf die Schüler, wie z.B. die Besichtigung des Westlakes (und ja, das ist ein See), einem Fächermuseum und von pompösen Tempelanlagen.
Die Busfahrten gaben Gelegenheit, ausgiebig das lokale Verkehrssystem zu studieren und dessen Eigenheiten zu beobachten. Neben großen, trägen Lkws huschten immer wieder kleine Mopeds durch die Massen an Autos. Busse dienten als Oase der Entspannung für erschöpfte Messchen.
Irgendwann kam aber auch wieder der Zeitpunkt des Abschieds und die Schüler verabschiedeten sich von ihren Austauschfamilien. 

Doch die trübe Stimmung verflog bald, als man die ersten Wolkenkratzer von Shanghai in Sicht kamen - denn sie waren Zeichen für neue Abenteuer.  

           

Nun ging es weiter auf einer einwöchigen Rundreise quer durch das kulturreiche China.
Als erstes besichtigten die Schüler den Yu Garten mit anschließender Shoppingtour durch die Innenstadt. 

Darauf folgte eine 14-stündige Zugfahrt, die man wohl alles andere als erholsam bezeichnen konnte. Es hatte den Anschein, dass die Chinesen nachtaktiv sind und das Schienensystem glich mehr einer Achterbahn als einem Eisenbahnnetz.

  

Trotz einer schlaflosen Nacht waren alle wieder hell wach, als man die Tonkrieger besichtigte, die nun wirklich beeindruckend waren.

Die achttausend Tonkrieger plus Pferde sahen aus wie Living-Dols aus einer anderen Zeit.

Faszinierend war dabei auch, dass jede Figur ein anderes Gesicht hatte. 

Die Mauer...

...nein, nicht DIE Mauer - die Chinesische Mauer. Der ca. 6000 km lange Wall gilt in Bezug auf Volumen und Masse als das größte Bauwerk der Welt.

 

 


Scheffel-Startseite   nach oben