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| Def.
Enzymaktivität: Maß für die Zahl der Substratmoleküle,
die ein Enzym pro Sekunde umsetzt (=Umsatzrate, Wechselzahl)
Def. Reaktionsgeschwindigkeit: Stoffumsatz pro Zeit d.h. Abnahme des Edukts/Zeit oder Zunahme des Produkts/Zeit |
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| Faktoren,
die die Enzymaktivität beeinflussen: 1) Temperaturabhängigkeit 2) Die Abhängigkeit von der Substratkonzentration 3) Die Abhängigkeit vom pH-Wert 4) Die Abhängigkeit von Giftstoffen |
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| 1)Temperaturabhängigkeit |
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| ABI-Skizze: Grafik | |
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| Deutung: | |
| Deutung des Kurvenverlaufs: |
I)
Temperaturerhöhung
bewirkt eine Teilchenbeschleunigung
à
Enzymmoleküle und Substratmoleküle bewegen sich schneller und
treffen häufiger zusammen;
à
die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) steigt, d. h. pro Zeiteinheit entsteht
mehr Reaktionsprodukt.
RGT-Regel*
:Eine
Erhöhung um 10° C bewirkt etwa eine Verdopplung der Reaktionsgeschwindigkeit.
II) |
| 2)
Abhängigkeit der Enzymaktivität von der
Substratkonzentration |
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| ABI-Skizze: Grafik | |
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Deutung:
Es
handelt sich um eine Sättigungskurve.
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| Wie sähe die Grafik bei höherer Temperatur aus? Wie sähe die Grafik bei höherer Enzymkonzentration aus? | |
| 3) Die Abhängigkeit vom pH-Wert | |
| Def. pH-Wert:
Maß dafür, wie stark sauer bzw. alkalisch eine wässrige Lösung ist. (-lg(H3O+)) |
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| ABI-Skizze: Grafik | |
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Deutung:
Jedes Enzym hat ein pH-Optimumà
Optimumskurven z.B. Pepsin: Eiweißspaltendes Enzym (Proteinase) in der Magenflüssigkeit, die stark sauer ist: pH-Optimum =2 z.B. Trypsin: Proteinase im Dünndarm (leicht alkalisch pH-Optimum bei 8 – 10 ) z.B. Urease: pH-Optimum = 7 |
| Deutung des Kurvenverlaufs:
Eine pH-Änderung bewirkt eine Änderung der Tertiärstruktur des Proteinmoleküls. Grund: Einige Aminosäuren haben in ihrem Rest zusätzliche Aminogruppen bzw. Carboxylgruppen. Durch Änderung des pH-Werts ändert sich die Konzentration an H+-Ionen (H3O+)à.die Ionenladungen dieser Gruppen ändert sich àdie Raumstruktur ändert sich. Nur bei einem bestimmten pH-Wert ist das aktive Zentrum des Enzyms optimal passend für das Substratmolekül. |
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| 4) Die Abhängigkeit von Giftstoffen | |
| Z.
B. die Zugabe von Schwermetall-Ionen zu einer Urease-Reaktion zu einem
bestimmten Zeitpunkt. |
Zugabe
von (nicht leitendem) Formaldehyd
Achtung: Hier wird nicht die RG gemessen, sondern die Menge an entstandenem Produkt! Nach Giftzugabe bleibt die Leitfähigkeit konstant. |
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| Deutung:
Die Schwermetall-Ionen bzw. Formaldehyd und andere Gifte binden sich an die Eiweißmoleküle der Enzyme;
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| 5) siehe Enzymeigenschaften |
| Übungsaufgaben: |
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| Lösungsvorschlag: Wiederholen Sie die grundsätzlichen Vorgänge bei der enzymatischen Zerlegung von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fetten in unserem Verdauungssystem (Klasse 10!) |
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