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Das Gehirn |
| Bau des Gehirns: |
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| Methoden der Gehirnforschung: 1) Untersuchungen an Hirnverletzten: Ausfallerscheinungen.. 2) Hirnstrom-Messungen : EEG 3) künstliche Reizung mit Elektroden in best. Hirnregionen 4) Untersuchung von Gehirnpräparaten 5) Kernspin-Tomographie |
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Hirnteile: |
Aufgaben: |
| 1) Nachhirn: verlängertes Mark |
a)
Durchgangsstation u. Schaltstelle zwischen Gehirn und RM |
| 2) Kleinhirn |
a)
Zentrum der Gleichgewichtserhaltung und der Bewegungskoordination,
z. B. Gehen |
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3) Mittelhirn |
Durchgangsstation und Zentrum der Augenbewegung |
| 4) Zwischenhirn |
a)
Steuerzentrale für das vegetative NS
(Hypothalamus) |
| 5) Großhirn |
a)
Zentrum der bewussten Wahrnehmung (hören, sehen) |
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Das Großhirn ist im Schnitt anders gebaut als das RM: Rindenfelder sind Bereiche mit einer bestimmten Funktion: |
| Erläutern Sie dieses Schema: Reaktion auf einen Schmerzreiz in der Haut |
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| Spezialfall: Das Sehfeld (siehe Sinnesphysiologie) |
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Sehen geschieht auf zwei wichtigen Ebenen: Def.: Rindenblindheit: Ausfall des primären Sehfelds Def.: Seelenblindheit: Bilder
werden wahrgenommen, aber nicht erkannt, weil das sekundäre Sehfeld (=Seh-Erinnerungszentrum)
blockiert ist. (optische Agnosie) |
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| 1
=
3
=
5 = 2 = 4 = 6 = |
| Die Sprache als Leistung des Gehirns: | |
| Für die Sprache gibt es ein motorisches Feld = Broca-Zentrum,
das die Muskelbewegungen beim Sprechen steuert und ein sensorisches
Feld (=Wernicke-Areal), das zum Sprachverständnis notwendig ist. Eine
Schädigung im sensorischen Feld führt dazu, dass man Sprache zwar hört,
aber nicht versteht (auch eigene Worte nicht!) Durch Trennung der beiden Großhirnhälften ("split brain") fand man heraus, dass die beiden Hemisphären eine gewisse Arbeitsteilung zeigen. Die linke Hälfte ist eher zuständig für logisch rationale, analytisch mathematische Denkleistungen, die rechte Hälfte für musisch kreative Denkleistungen. Das Sprach-Zentrum sitzt in der "rationalen" linken Gehirnhälfte . Diese Hälfte ist auch für Motorik und Sensorik der rechten Körperhälfte zuständig ist. Da Gegenstände im rechten Gesichtfeld auf die linke Netzhauthälfte projiziert werden und damit in der linken Hirnhälfte wahrgenommen werden, können brain-split Patienten nur diese benennen. Ein Gegenstand im linken Gesichtsfeld wird nicht bewusst gesehen, da die rechte Hirnhälfte "nicht sprechen" kann. Fordert man sie aber auf, mit der linken Hand aus verdeckten Objekten herauszusuchen oder aufzuschreiben, was im linken Gesichtsfeld gesehen wurde, dann gelingt dies, ohne dass der Patient den Gegenstand benennen kann. Die rechte Hand schafft es nicht. Auch das Geschlecht hat Einfluss auf bestimmte Hirnleistungen: siehe Jahresarbeit
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Beachte: |
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