zu 1a) intrazelluläre Ableitung (siehe Skript)
zu 1b) siehe Skript
zu 1c) siehe Skript
zu 2) extrazelluläre Ableitung: Beide Elektroden sind außerhalb der Axonmembran >biphasisches AP 
Diese Messmethode ist einfacher, da die Elektroden nicht in das Axon eingestochen werden müssen.
1) Die linke Elektrode befindet sich an der durch das AP umgepolten Membranstelle > zwischen den beiden Elektroden besteht eine Potenzialdifferenz = Spannung von ca. 120mV
2) Das AP ist zur linken Elektrode gewandert > wieder besteht zwischen den Elektroden eine Potenzialdifferenz von ca. 120mV aber entgegengesetzt gepolt > spiegelbildlicher Ausschlag des Oszilloskops mit gleicher Amplitude.
(Zwischendurch waren beide Elektroden auf gleichem Potenzial, als das AP genau zwischen den Elektroden war)
zu 3) Curare wirkt nur an Synapsen, nicht am Axon > keine Wirkung auf die Erregungsleitung am Axon, sondern auf die Erregungsübertragung an Synapsen.
zu 4a) Curare blockiert die Erregungsübertragung an Synapsen dadurch, dass die Acetylcholin-Rezeptoren in der postsynaptischen Membran (reversibel) blockiert werden.> Keine Depolarisierung der postsynaptischen Membran > Lähmung der Atemmuskulatur. Der Tod durch Atemlähmung muss durch künstliche Beatmung verhindert werden.
zu 4b) Z.B. durch dosierte Hemmung des Enzyms Acetylcholinesterase > die Konzentration von ACh im synaptischen Spalt wird erhöht > die Curare-Moleküle werden kompetitiv von den ACh-Rezeptoren verdrängt > die Erregungsübertragung ist wieder möglich.

5a)
- Zwischen prä- und postsynaptischer Zelle ist kein synaptischer Spalt! Die Membranen der benachbarten Zellen liegen so eng aneinander, dass aus zwei benachbarten Membrankanälen direkte Verbindungskanäle zwischen den Zellen entstehen.
Folge: Die Erregung breitet sich durch Ionenstöme direkt in die postsynaptische Zelle aus -> Ein AP springt also direkt von der präsynaptischen Zelle auf die postsynaptische über -> direkte Erregungsübertragung

- Es fehlen synaptische Bläschen -> kein Transmitter -> keine Umcodierung von Erregungsintensität in Transmitterkonzentration wie bei der
                                                                                         chemischen Synapse!
                                                                                    -> keine Gleichrichter/Ventilfunktion -> Erregung kann in beide Richtungen geleitet
                                                                                         werden!

5b) Bei A tritt eine Zeitverzögerung zwischen prä- und postsynaptischem AP von ca. einer halben Millisekunde auf (=Synapsenzeit). Bei B gibt es praktisch keine Zeitverzögerung.

5c) A muss also die chemische Synapse sein: Synapsenzeit für Entleerung, Diffusion und Rezeptorbindung des Transmitters.
      B muss die elektrische Synapse sein: Keine Synapsenzeit durch direkte Erregungsübertragung.

5d)
Vorteil in Fluchtnerven: hohe Geschwindigkeit der Erregungsübertragung .
Nachteile im Gehirn:
-  Bei elektrischen Synapsen kann eine Erregung nicht zur Hemmung einer anderen Nervenzelle genutzt werden (hemmende Synapsen)
-  keine Beeinflussung der Erregung durch körpereigene "Drogen" (Enorphine, Dopamin...).

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