| zu 1) Vertauschen der "Kanäle", d.h. Hörnerv und Sehnerv im Gehirn vertauschen.
zu2) Phantomschmerzen entstehen dadurch, dass abgetrennte oder verletzte oder gequetschte Nervenbahnen erregt werden, ohne dass das zugehörige Sinnesorgan erregt wurde. Folge der Kanalspezifität: Das Gehirn kann ein eingehendes Signal nur nach seinem Kanal interpretieren und ordnet ihm eine Sinnesqualität und einen Körperteil zu. Beispiel: Schmerzen im Fuß, obwohl durch Amputation der Fuß nicht mehr vorhanden ist. Gekappte Nervenbahnen im Narbengewebe werden fälschlich erregt.
zu 3) Durch die logarithmische Verrechnung kann eine riesige Bandbreite von Reizintensitäten codiert werden.
Begründung: Die Reizintensität kann nur als AP-Frequenz codiert werden. Diese aber hat nur eine geringe Bandbreite von 0 bis ca. 500 Hz (AP-Dauer an einem Schnürring ca. 2msec --> max. 500 APs pro sec an einem Schnürring).
---> Wäre die Codierung linear zur Intensität --> z.B. 10fache Helligkeit -> 10fache AP-Frequenz, dann wären die Helligkeitsunterschiede zwischen Dämmerung und greller Sonne nicht zu codieren. Diese Helligkeitsunterschiede schwanken nämlich um das zigtausendfache!
---> bei logarithmischer Codierung wird die 100fache Reizintensität nur als doppelte AP-Frequenz, die 10000fache Reizintensität nur als 4fache AP-Frequenz codiert... (--> Weber-Fechnersches Gesetz)
zu 4) Bei Ruhepotenzial liegen beide Elektroden auf dem gleichen Potenzial --> kein Ladungsunterschied zwischen beiden Elektroden --> keine Spannung.
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1) Die linke Elektrode befindet sich an der durch das AP umgepolten Membranstelle > zwischen den beiden Elektroden besteht eine Potenzialdifferenz = Spannung von ca. 120mV
2) Das AP ist zur linken Elektrode gewandert > wieder besteht zwischen den Elektroden eine Potenzialdifferenz von ca. 120mV aber entgegengesetzt gepolt > spiegelbildlicher Ausschlag des Oszilloskops mit gleicher Amplitude.
(Zwischendurch waren beide Elektroden auf gleichem Potenzial, als das AP genau zwischen den Elektroden war) |
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