zu 1)
Dass eine bestimmte Ionensorte z.B. in das Axon eingestömt ist, kann man durch radioaktiv markierte Ionen beweisen (Autoradiographie).
Bewegte Ionen
lassen sich außerdem als elektrischer Strom mit einem Oszilloskop nachweisen.
zu 2a) Verzögerung des K+-Ausstroms > Verzögerung der Repolarisation > Das AP dauert länger bei gleicher Amplitude.
zu 2b) Verhinderung des Na+-Einstroms > Depolarisation wird verhindert > kein AP.
zu 2c) Vergiftung der K+-Na+-Pumpe: Zunächst keine Wirkung auf AP. Nach vielen APs kommt es jedoch zunehmend zu einem Konzentrationsausgleich zwischen der K+ bzw. Na+-Konzentration innen und außen und das RP d.h. die Erregbarkeit geht gegen 0. Die Amplitude der APs wird immer geringer, bis kein AP mehr ausgelöst werden kann.
zu 2d)
Temperaturerniedrigung bewirkt nach der RGT-Regel eine starke Verlangsamung aller chemischer Reaktionen. Auch Diffusionsvorgänge und die Formänderungen von Membranporen werden etwas verlangsamt, da die Bewegungsenergie der Teilchen geringer wird. Für das AP kommen also mehrere Vorgänge in Betracht: a) Aktiver Transport d.h. die Pumpleistung der K+-Na+-Pumpe als ATP-abhängige chemische Reaktion und b) passiver Transport d.h. die Geschwindigkeit der K+-/Na+-Diffusionsströme durch die Membran und c) die Geschwindigkeit, mit der sich die Ionenkanäle öffnen und schließen.
zu a): siehe 2c)
zu b) und c): Evtll. verzögerte Depolarisations- und Repolarisationsphasen.

zurück