|
Das Aktionspotential |
| Die Erregung des Neurons |
| ABI-Skizze: Messanordnung zur (künstlichen) Erregung eines Axons |
|
|
|
Man reizt das Axon künstlich, indem man eine Reizelektrode einsticht und Gleichspannung mit unterschiedlicher Polung anlegt. Mit der Messelektrode wird die Veränderung des RP registriert. Man nennt diese
kurzfristige Membranumpolung: Aktionspotenzial (AP). |
| Graphische Darstellung der Ergebnisse: |
|
|
|
Bei überschwelliger Absenkung des RPs (= überschwellige Depolarisierung) kommt es zu einem "Alles-oder-nichts"-Ereignis, d.h. bei Überschreitung eines Schwellenwertes erfolgt eine kurzzeitige Umpolung der gereizten Membranstelle. Reizt man noch stärker, dann wird nicht die Amplitude größer, sondern die Zahl der ausgelösten APs pro Sekunde nimmt zu d. h. die Frequenz der APs nimmt zu ( = Frequenzcodierung der Reizintensität ). Beachte: Absenkung des Membranpotenzials (= Depolarisierung) bedeutet in der Graphik steigende Kurven, da das RP "weniger negativ" wird. |
|
Def.: APs pro Sekunde = AP-Frequenz = Impulsfrequenz. |