| Zu 1a) typischer Mundgeruch, hoher Phenylalaninspiegel im Blut und Phenylbrenztraubensäure im Urin (Test mit Eisenchlorid), Schwachsinn zu b) Zu hohe Phe-Konzentration im Blut zu 2) Die meisten erblichen Stoffwechselkrankheiten beruhen darauf, dass ein Enzym in einer Stoffwechselkette nicht funktionsfähig ist. Die genetische Information zur Enzymsynthese ist bei diploiden Lebewesen aber doppelt vorhanden. (Ausnahme: Männer bei X-gekoppelten Krankheiten) --> Wir besitzen jedes Gen doppelt! Ist nur eines der homologen Gene mutiert (=heterozygot), dann kann das intakte Gen i.d.R. genug Enzym synthetisieren lassen, um phänotypisch gesund zu erscheinen. ----> Das defekte Allel ist rezessiv. zu 3) Im Mutterleib wird der Fetus über die Nabelschnur sowohl mit mütterlichem Phe als auch mit mütterlichem Enzym versorgt. Und/Oder: Die zu hohe Phe-Konzentration im fetalen Blut wird über die Nabelschnur entsorgt. |
zu 4) Kranker: sehr schneller, starker Anstieg der Phe-Konzentration, lang anhaltend durch sehr langsamen Abbau/Umbau. Kein Anstieg der Tyr-Konzentration! |
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zu 5a) Platte 1 zeigt den PKU-Kranken: Hohe Phe-Konzentration im Blutstropfen, da durch Gendefekt kein Umbau in Tyrosin möglich.
zu 6a) Art der Diät: Strikter Verzicht auf natürliches Eiweiß (Fleisch, Fisch..), als Ersatz: Aminosäure-Gemisch ohne Phe. |
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