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Die
Steuerung des Zellstoffwechsels |
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| Problem: Wie ist der Weg vom Genotyp zum Phänotyp? |
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| Lösung: Die Umsetzung der genetischen Information erfolgt in 2 Teilschritten: 1) Transkription |
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Ein-Gen – Ein-Polypeptid
– Hypothese
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| Skizze: |
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| Ablauf:
(stark vereinfacht) 1)
Die DNA
wird auf die Länge eines Gens von einem Enzym in Einzelstränge geöffnet. |
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Beachte: Bei Eukaryoten wird die mRNA noch "nachbearbeitet":
a) Capping und Polyadenylierung: Am 5'-Ende wird ein Nukleotid als "Kappe"
angehängt und am 3'-Ende wird ein "Poly-A-Schwanz" aus ca. 250
Adeninnukleotiden angehängt. Die Kappe dient als Schutz und zum Anbinden an
das Ribosom. Der Poly-A-Schwanz schützt die mRNA vor zu schnellem Abbau.
durch Enzyme. b) Splicing (=Spleissen): Abschnitte ohne Information ("Introns") werden herausgeschnitten und die verbliebenen codierenden Abschnitte ("Exons") werden zur reifen mRNA zusammengefügt. Die fertige mRNA ist also kürzer als der DNA-Abschnitt und nicht mehr komplementär! In der Biotechnologie darf also menschliche DNA nicht ungespleisst in Bakterien eingebaut werden. (siehe auch Übungsaufgabe) Schema: ![]() |
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| Translation | |||||||||||||
| Skizze: | |||||||||||||
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| Ablauf:
(stark
vereinfacht) 1) Die m-RNA fädelt mit Starttriplett (AUG) im Ribosom ein, -> zwei Basentripletts finden im Ribosom Platz. 2) Zwei transfer-RNA-Moleküle (jede mit Aminosäure beladen) lagern sich - wenn deren Anticodon komplementär passt - an die mRNA-Tripletts (=Codonen) an . 3) Die beiden mitgebrachten Aminosäuren werden durch eine Peptidbindung verknüpft. 4) Das Ribosom rückt um ein Triplett weiter, die t-RNA an erster Position wird freigesetzt und belädt sich im Zellplasma erneut mit ihrer spezifischen Aminosäure. Das freie nachgerückte mRNA-Codon "sucht" sich seine passende tRNA mit komplementärem Anticodon d.h. eine weitere Aminosäure gelangt ins Ribosom. 5) Erneute Peptidbindung ... aus dem Dipeptid wird ein Tripeptid usw. 6) Am Ende der m-RNA kommt ein Stopp-Triplett ---> Die entstandene Aminosäurekette faltet sich je nach Aminosäuresequenz = Primärstruktur zu einer spezifischen Sekundär- und Tertiärstruktur auf. 7) biologische Wirkung als: Enzym, Membranprotein, Rezeptorprotein, Hormon, Antikörper.. |
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| Bei Proteinen, die zum Export bestimmt sind (Sekrete, Hormone, Enzyme..), sind Signalpeptide angehängt, die den Transportweg durch Membranen vermitteln. Nach erfüllter Signalwirkung werden die Signalpeptide wieder abgespalten. | |||||||||||||
| Vergleich:
DNA – RNA |
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| Welche
3 Formen von RNA spielen bei der Proteinbiosynthese eine Rolle? |
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Zusammenfassung: Ein-Gen – Ein-Enzym - Hypothese / Proteinbiosynthese |
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| Schemat. Darstellung: |
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| Übung: |
| 1) Antibiotika wirken häufig dadurch, dass sie die Proteinbiosynthese der prokaryotischen Zelle hemmen. Überlegen Sie sich 3 mögliche Angriffsorte bzw. Detailvorgänge, die gestört werden könnten. 2) Das Gift des Knollenblätterpilzes (Amanitin) hemmt die Transkriptionsvorgänge. Begründen Sie, warum die tödliche Wirkung erst nach ca.10 Tagen eintritt und warum zuerst die Leber versagt. 3) Die (einsträngige!) mRNA eines Gens besteht zu 17% aus Adenin zu 25% aus Uracil, zu 30% aus Guanin und zu 28% aus Cytosin. Berechnen Sie daraus den prozentualen Anteil der Basen in der (doppelsträngigen!) DNA des zugehörigen Gens. |
| Lösungsvorschlag: |
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