| zu 1a) Alle Immunzellen stammen aus dem Knochenmark. Deshalb setzt die Gentherapie hier an. Man benötigt Stammzellen, die sich ständig teilen und sich zu bestimmten Immunzellen differenzieren. In diese Zellen, die bei diesem Kind erblich defekt sind, wird ein intaktes Gen eingeschleust. Mögliche Methode: Abgewandelte Viren werden als Gen-Vektoren benutzt und schleusen das gewünschte Gen, das vorher aus erbgesunden Zellen isoliert wurde in die Knochenmarkszellen ein. Erfolgreich transformierte Zelle werden dann wieder in das Knochenmark eingesetzt. (Vorher wird das "defekte" Knochenmark zerstört). Nach gelungenem Eingriff sollte das regenerierte Knochenmark nun
funktionsfähige Immunzellen produzieren. (Was in dem beschriebenen Fall nur kurze Zeit anhielt) zu b) z.B. durch Gensonde, die das intakte Gen in der Zellkultur markiert. z.B. durch Nachweis eines typischen Genprodukts (z.B. Immunglobin) zu c) Somatische Gentherapie: Heilung des therapierten Individuums. Die Keimzellen des Patienten sind unverändert --> an die Kinder kann das defekte Allel immer noch vererbt werden. zu 2) Die Transkription des Gift-Gens wird durch das Operon nicht ständig aktiviert sein, da sich das eingeschleuste bakterielle Gen bei steigender Giftkonzentration selbst abschaltet. Das Giftmolekül aktiviert bei steigender Konzentration (allosterisch) einen Repressor, der die Transkription des Gift-Gens blockiert. Bei geringer Giftkonzentration ist der Repressor inaktiviert --> die Transkription des Gift-Gens, d.h. die Synthese des Gifts wird aktiviert.
zu 3 a)
"grüne" Gentechnik
zu 5) |