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Gentechnik als angewandte Molekulargenetik |
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| Chancen und Risiken der Gentechnik: |
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| Schema: Plasmidtechnik: |
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| Schematische Skizzen zu 1) und 3) : Aufschneiden der DNA |
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| zu 6) Selektion der Bakterien, die das gewünschte Fremd-Gen enthalten: |
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> durch Gensonden: Ein künstlich hergestelltes, zum gesuchten Gen komplementäres einzelsträngiges DNA-Stück wird radioaktiv markiert oder mit Fluoreszenz-Farbstoff gekoppelt. Aus den verschiedenen Bakterienkolonien werden DNA-Proben untersucht: Zerschneiden mit Restr.Enzymen, Sortieren durch Wanderung im elektrischen Feld, Denaturierung in Einzelstränge, Zugabe der Gensonde, durch Auflegen eines Röntgenfilmes kann das gesuchte Gen als schwarze Bande sichtbar gemacht werden. (Autoradiographie/DNA-Fingerprint). > durch Nachweis des gewünschten Genprodukts: > durch Marker-Gene: z.B. Resistenzgene |
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| Der
erfolgreiche Einbau des Insulin-Gens wird mit Hilfe von 2 Resistenzgenen
ermittelt, die sich auf dem Plasmid befinden. Das Restriktionsenzym wird so gewählt, dass es ein Resistenz-Gen zerschneidet und damit unwirksam macht. |
| Selektion/Isolierung mit der
Stempeltechnik: |
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| Zu 2) Therapie von Erbkrankheiten "rote Gentechnik" |
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Um Erbkrankheiten zu heilen, versucht man mit mehreren Strategien, "reparierte" Gene in Körperzellen einzuschleusen: a) Transformation: "Nackte" DNA wird z.B. auf Goldkügelchen geklebt und dann in Zellen geschossen. Somatische
Gentherapie:
Es werden nur Körperzellen therapiert, keine Keimzellen. |
| zu 2a) DNA-Schuss-Methode: |
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| zu 2b) Viren als Vektoren |
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| zu 4) Gentechnische Methoden in der Pflanzenzüchtung: "grüne Gentechnik" |
| Um fremde DNA in Pflanzenzellen zu bekommen, gibt es mehrere Methoden: a) Bakterien und Viren als
Genfähren/Vektoren. zu a) |
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| gentechnisch veränderte Lebewesen: |
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| Geschichte der Gentechnik: |
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| Fragen:
1)1992 wurde erstmals in Europa Gentherapie am Menschen vorgenommen. Einem Kind mit angeborener Immunschwäche wurden Knochenmarkzellen entnommen, ein intaktes Gen für ein bestimmtes Protein eingeschleust und die "reparierten Zellen" wieder implantiert. |
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| 2) Es sind bereits mehrere transgene Maissorten auf dem
Markt, die bakterielle Giftstoffe produzieren und damit die gefräßigen
Raupen des Maiszünslers (Schmetterling) abtöten. Dazu wird zusätzlich zum
Bakterien-Gen ein komplettes funktionstüchtiges Bakterien-Operon in das
Mais-Genom übertragen und aktiviert. Erläutern Sie nach dem Operon-Modell, warum durch diesen zusätzlichen Einbau die Gefahr zu hoher Gift-Konzentrationen in der Maiszelle verhindert wird. |
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| 3) 1999 wurde nach 10jährigen Vorarbeiten (Zürich/Freiburg)
eine neue transgene Reissorte vorgestellt, die Vitamin A und das wichtige
Spurenelement Eisen enthält (= "Golden Rice" wegen der gelben
Farbe des Carotin) a) Warum sind Vitamin A und Eisen für den menschlichen Körper so wichtig? b) Erklären Sie stichwortartig, wie die neuen Gene, die aus Pilzen und Bakterien stammen, in die Reiszellen eingeschleust werden konnten. c) Sammeln Sie Argumente pro und contra Golden Rice als Nahrungspflanze für die Entwicklungsländer. |
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| 4) Suchen Sie nach Gründen, warum "rote" Gentechnik in der Bevölkerung allgemein akzeptiert wird, die "grüne" Gentechnik aber auf große Skepsis stößt. | |
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Seit einigen Jahren gibt es eine Tomatensorte, die besonders lange lagerfähig ist und trotzdem "knackig" bleibt. Der Grund besteht darin, dass bei normalen Tomaten das Fruchtfleisch durch pflanzeneigene Enzyme verflüssigt wird. Um die Synthese dieses Enzyms zu verhindern, wird ein Anti-Sense-Gen eingeschleust, dessen m-RNA zur m-RNA des unerwünschten Gens komplementär und antiparallel ist. Folge: Die m-RNA wird doppelsträngig und kann deshalb nicht von den Ribosomen zur Protein-Synthese abgelesen werden.
5) Ergänzen Sie in nebenstehendem Schema die fehlenden Basensequenzen. |
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| Lösungsvorschlag: | |