|
Transplantation |
|
Def.: Eigentransplantation: Körpereigene Gewebe werden verpflanzt. Def.: Fremdtransplantation: Körperfremde Gewebe werden verpflanzt. Durch Gewebsverträglichkeitsgene (HLA*-Gene) auf dem Chromosom Nr.6 hat jeder Mensch eine individuelle Oberflächenstruktur auf den Körperzellen sog. Gewebsantigene oder HLA*-Antigene. |
| Abstoßungsreaktion : Das fremde Gewebe ( d.h. Gewebe mit fremden Gewebsantigenen) wird implantiert
Folge: Abstoßungsreaktion Gegenmaßnahmen: Immunsuppressive (= immunschwächende) Medikamente Nachteil: |
| Schema: Aktivierung einer T-Killerzelle |
|
|
| Schema: Genetische Verwandtschaft und Transplantationsergebnis |
|
|
| Organtransplatationen beim Menschen |
|
|
|
|
| Transplantationsgenetik: siehe ABI LK 2000 (nicht mehr verlangt) |
| Die Gene des HLA-Systems liegen gekoppelt auf dem Chromosom Nr.6 Da Chromosomen paarweise vorkommen, hat jeder Mensch einen doppelten Satz von HLA-Genen. Jedes Gen kommt in mehreren Allelen vor. Sie werden kodominant vererbt. |
|
Annahme: 4 HLA-Gene: A; B; C, D; jedes kommt in kodominanten Allelen vor (z.B.A1 ,A2 ,A3 ,A4...) Ein Elternpaar sei in allen Genen heterozygot und beide seien genetisch in keinem Allel identisch. Wie lauten ihre Genotypen und mit welcher Wahrscheinlichkeit sind 2 Kinder dieses Paars histokompatibel, d.h. transplantationsgenetisch identisch d.h. zum gegenseitigen Organaustausch fähig? |
|
|
| Da die Zahl der Spenderorgane zu gering ist und da die Wahrscheinlichkeit gleicher Gewebsantigene statistisch gering ist, haben sich D, B, NL und A in der Stiftung "Eurotransplant" in Leiden (Holland) zusammengetan. Mit Seren wird beim Spenderorgan der HLA-Typus/ Blutgruppe u.a. getestet, um dann im Computer einen passenden Empfänger zu finden. |
|
Allergie |
||
| Def.: Überempfindlichkeit gegen harmlose Antigene (=Allergene) Beispiele: Pollen, Katzenhaare, Kot der Hausstaubmilbe, Lebensmittelbestandteile...
Vermutete Ursachen:
|
||
|
|
|
|
|
Ablauf der allergischen Sofortreaktion: 1)
Sensibilisierung:
Das Allergen 2)
- Desensibilisierung durch wiederholte Injektion des bekannten Allergens unter die Haut. Ziel: Es sollen sich "normale" IgG-Antikörper bilden, die eingedrungene Allergene so schnell abfangen, dass die Mastzellen nicht aktiviert werden. - Allergenvermeidung: Pollenwarnungen, Allergenarme Umwelt (Haustiere, Teppichböden, Polster, Betten, Nahrung..) -Antihistaminika, Cortison.. -Blockierung der IgE-Rezeptoren
|
||
|
Autoimmunerkrankungen:
Myasthenia gravis: (Störung der humoralen I.Antwort) Basedowsche Krankheit: AK gegen die TSH-Rezeptoren auf Schilddrüsenzellen ->Schilddrüsen-Aktivierung durch Nachahmung des TSH. Multiple Sklerose: T-Killerzellen greifen Schwannsche Zellen an -> Die Myelinhüllen werden zerstört -> Erregungsleitung wird gestört -> Bewegungsstörungen. |
Übungsfragen zum Abschluss:
|