| Neue Züchtungsmethoden: |
| 1) Kalluskulturen: Klonierung von Pflanzen |
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Aus Gewebestückchen (Blattzellen, Rindenzellen..) wird in
sterilen Petrischalen in Nährlösungen durch Zugabe von Wuchsfaktoren eine
ganze Pflanze regeneriert. Vorteile: - Schnelle, massenhafte vegetative Vermehrung von Kulturpflanzen (Klonierung) - Zucht im Labor, kein Freiland nötig, schnelle Auslese der Varianten - man kann leicht zusätzlich Gene einschleusen ( s. Gentechnik) |
| 2) Protoplasten-Fusion: |
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Durch direkte Zellverschmelzung ( durch Stromstöße) ohne Keimzellbildung kann die Züchtung von Artbastarden stark beschleunigt werden. Bei Pflanzenzellen muss zuerst chemisch die Zellwand entfernt werden, damit die Zellmembranen zweier Zellen verschmelzen.
(= somatische Hybridisierung)
Beispiel: Josta als Artbastard aus Johannisbeere und Stachelbeere |
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| 3) Antherenkultur: |
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| Vorteil: Es entstehen sofort reinerbige Pflanzen Man spart sich langjährige Züchtung auf Reinerbigkeit durch Inzucht. Da die meiotisch entstandenen Pollenkörner erblich nicht identisch sind, entstehen sehr schnell viele reinerbige genetische Varianten für die Weiterzüchtung z.B. für Hybridzüchtung |
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| 4) Klonierung von Zuchttieren: |
| Aus Körperzellen gewinnt man Zellkerne, die in entkernte Eizellen dieser Tierart eingesetzt werden. Nach Einnistung in "Leihmüttern" entstehen zum Kern-Spender erbgleiche Nachkommen. |
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| Gentechnische Methoden: |
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Gezielte Einpflanzung bestimmter fremder Gene in eine Zelle. oder: Durch Einbau eines neuen Gens wird ein Reifungsgen bei der Tomate unterdrücktè Die siehe: Molekulargenetik |
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