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XY-Typus: Wirbeltiere (u.a.) è Geschlechtschromosom ([Heterosom]
= Gonosomen) beim Menschen:
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| Chromosomale Geschlechtsbestimmung: |
| Kreuzungsschema: |
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| Da auf dem X-Chromosom viele lebenswichtige Gene liegen (z.B.Blutgerinnung), sind männliche Embryonen genetisch stärker gefährdet als weibliche. Diese haben 2 X-Chromosomen d.h. auch für jedes Gen 2 Allele. Nur wenn beide Allele defekt sind, kommt es zu einer rezessiven Erbkrankheit . |
| Geschlechtsdiagnose: |
| Wie bestimmt man praktisch das genetische Geschlecht eines Menschen? Äußerlich oft nicht erkennbar durch Fehlbildungen im Embryo:à als Mädchen aufgewachsene Menschen können auch genetisch männlich seinà
z.B. besonders athletische „weibliche“ Sportlerinnen Ab 1972 wurde ein Sextest bei Olympiaden eingeführt, der ohne großen Aufwand das genetische Geschlecht bestimmt: Sex-Chromatin-Test: (Barr-Körperchen) Man findet bei Frauen in normalen Interphase-Zellkernen (Haarwurzelzellen, Mundschleimhautzellen) einen winzigen, leicht färbbaren Punkt (= inaktives X-Chromosom): Barr-Körperchen = "Sex-Chromatin". |
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Deutung: Das Barr-Körperchen ist ein „nicht ausgepacktes“, d. h. aufspiralisiertes X-Chromosom, von dem Frauen ja 2 besitzen! à bei Mann und Frau scheint nur ein X-Chromosom aktiv zu sein, à bei Frauen entscheidet der Zufall, welches der beiden X-Chromosomen nach einer Zellteilung eingepackt bleibt, à wenn auf dem X-Chromosom äußerlich erkennbare Merkmale vererbt wurden (z. B. Irisfarbe, Fellfarbe....), dann kommt es (bei Frauen) zu einem sog. Mosaik, d. h. Gewebe bereiche in dem das eine oder andere Allel aktiv ist (z. B. Frauen mit gefleckter Iris: Blau-Braun, "Drei-Farben-Katzen": sowohl Scheckung als auch Rotfärbung). |
| Ist die Geschlechtsbestimmung durch den Sex-Chromatin-Test unsicher, dann
muss ein Chromosomenbild aus der Metaphase der Mitose analysiert werden: Karyogramm (siehe später). |
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| Übung: |
| Gibt es auch männliche Dreifarbenkatzen? Begründung. |