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Chromosomentheorie der Vererbung |
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| Def. Chromosomentheorie: Chromosomen sind die stoffliche Grundlage der Vererbung oder: Die Gene liegen auf den Chromosomen |
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| Mendel erschloss die Existenz der Gene ohne die Kenntnis der Bedeutung von Zellkern und Chromosomen. Erst um 1900 wurde klar, dass die Gene im Zellkern liegen müssen. Da man von ca 100,000 menschlichen Genen ausgeht, im Zellkern aber nur 46 Chromosomen sind, müssen jeweils einige tausend Gene auf einem Chromosom "gekoppelt" sein. Um das Problem zu lösen, welche Gene, in welcher Reihenfolge auf welchem Chromosom liegen, musste ein
"Forschungs-Lebewesen" gefunden werden, das weniger Chromosomen hat und leicht zu untersuchen ist -- die Fruchtfliege Drosophila melanogaster . |
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Beweise, dass das Erbgut im Zellkern liegt. 1) Regeneration: Nur die Wurzel mit Zellkern kann sich regenerieren, der Schirm verkümmert. 2) Transplantation: Verpflanzt man den Zellkern in eine entkernte Zelle einer anderen Rasse dieser Alge, dann regeneriert die Zelle nur die Schirmform der Spenderrasse. Entsprechendes wurde mit Froscheiern bewiesen: |
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| Beweise für die Chromosomentheorie: | |
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1) Die Chromosomen werden als „selbständige Einheiten“ weitergegeben, wie die Gene bei Mendel; 2) Die Chromosomen liegen in den Körperzellen paarweise vor, wie die Gene bei Mendel; 3) In Keimzellen liegen die Chromosomen nur noch einfach vor, wie die Gene bei Mendel; 4) Bei der Keimzellenbildung werden die Chromosomen neukombiniert, wie die Gene bei Mendel. à
die Gene müssen auf den Chromosomen liegen! |
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Chromosomen: |
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| Interphase: Chromosomen in Arbeitsphase: Steuerung des Zellstoffwechsels Einchromatid-Chromosomen |
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Während der Zellteilung: (Anaphase) Chromosomen in Transportform: Verkürzt durch Aufspiralisierung und bereits kopiert als Zweichromatid-Chromosomen, bereit zur Kernteilung.
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| ABI-Skizze: Metaphase-Chromosom | ElMi-Foto |
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