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Adaptive Radiation |
| (z. B. die Entwicklung der Beuteltiere in Australien und die Entstehung der Darwin-Finken auf Galapagos) |
| Def. Adaptive Radiation: Entstehung vieler neuer Arten aus einer Stammform durch
Einnischung (neue ökologische Nischen) in erdgeschichtlich
kurzer Zeit. oder: Die Aufspaltung einer Gründerart in viele Arten durch Anpassung an verschiedene Umweltbedingungen. |
| Adaptive Radiation, erklärt am Beispiel der Darwin-Finken: |
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1) Separation einer kleinen unspezialisierten Gründerpopulation (Sturm....) (vor ca.10Mio
Jhr.) à neuer Lebensraum ohne Konkurrenz, z. B. hier: die Inseln von Galapagos. 2) Durch Nahrungsvielfalt und fehlende Konkurrenz kommt es zu starker Vermehrung 3) Vermehrung führt zu Konkurrenz um Raum und Nahrung 4) Die Auslese der Best-Angepassten führt in vielen Generationen zu vielen Rassen mit Spezialschnäbeln, um Konkurrenz zu vermeiden 5) Durch ökologische Isolation oder ethologische Isolation kommt es zu Artbildung, d. h. keine Fortpflanzung mehr möglich. (6)
Galapagos besteht aus ca. 10 kleineren Inseln
à zusätzlich:
Separation und Gendrift Ergebnis: Heute gibt es 14 verschiedene Arten von Darwin-Finken
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Kontrollfragen: 1) Warum gibt es keine adaptive Radiation der Finken auf dem Festland? Antwort: 2) Wären diese vielen Arten auch bei Erstbesiedelung durch Spechte, Kolibris... entstanden? Antwort: 3) Was könnte passieren, wenn man nochmals Finken vom Festland aussetzt? Antwort: a) Sie sterben aus, weil alle ökologischen Nischen bereits besetzt sind von besser |
| Adaptive Radiation der Beuteltiere in Australien |
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Zur Zeit der Urbeutler (Kreidezeit), die alle Kontinente besiedelten, kam es durch Kontinentaldrift zur Abspaltung des südamerikanischen und australischen Kontinents von den übrigen Kontinenten (vor ca. 60Mio Jhr.). Beachte: |
| weitere Beispiele: Kleidervögel auf Hawaii; 400 Drosophila-Arten auf Hawaii; die adaptive Radiation der Säugetiere nach dem Aussterben der Saurier; die Eroberung des Landes durch Wirbeltiere... |
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