Das
Elektronenmikroskop
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Auflösungsvermögen
des menschlichen Auges:
ca. 0,2 mm =
2 x 10-4
m Auflösungsgrenze des Elektronenmikroskops ca. 1 nm = 1 x 10-9 m |
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| Nachteile des ElMi gegen über dem LiMi: 1) Nur tote Objekte können betrachtet werden 2) Nur Schwarzweiß-Bilder 3) Großer Aufwand (Kunstharz-Einbettung, Ultradünnschnitte..) |
Vorteil: Viel besseres Auflösungsvermögen |
| Prinzipielle Arbeitsweise: Grundsätzlich ähnlich wie Lichtmikroskop! Unterschied: "Lichtquelle" sind Elektronen. Die Linsen sind durch magnetische Felder ersetzt. Bildentstehung auf einen Leuchtschirm. Hochvakuum im Inneren des Elektronenmikroskopes. Elektronen würden von Luftmolekülen gebremst. Aus diesem Grund können auch nur entwässerte Präparate, aber niemals lebende Objekte beobachtet werden. Grundelement eines Elektronenmikroskopes ist eine Röhre, vergleichbar mit einer Fernsehröhre. Eine Glühkathode liefert Elektronen: Hochspannung zwischen Kathode und Anode beschleunigt Elektronen. Die Elektronen fliegen durch ein Loch in der Anode und treffen auf das Objekt (sehr dünn, Ultradünnschnitte! ). Elektronen durchdringen das Objekt, werden abgelenkt oder reflektiert. Die Vergrößerung erfolgt dann durch ein magnetisches Objektiv und ein magnetisches Okular (Projektiv). Die Elektronen treffen schließlich auf einen Leuchtschirm. Helle Stellen zeigen an, dass an dieser Stelle des Objektes Elektronen durchgelassen wurden. Dunkle Stellen entsprechen den Teilen des Objektes, die für Elektronen wenig oder gar nicht durchlässig sind. Zur Verstärkung des Bildkontrastes werden die Präparate mit Schwermetallsalzen behandelt. |
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| ABI-Frage:
Auf welche Weise können Zellstrukturen bei der Herstellung von Präparaten sichtbar gemacht werden a) beim Elektronenmikroskop b) beim Lichtmikroskop . (Jeweils mit Erklärung) Antwort: Da Zellstrukturen sowohl für Lichtstrahlen als auch für Elektronenstrahlen fast durchsichtig sind d.h. zu wenig Strahlung absorbieren, muss man in beiden Fällen den Kontrast durch "Anfärben" erhöhen: Kontrastierung für das ElMi: Schwermetallatome bzw. Schwermetall-Ionen (Uran,Osmium, Platin...) Kontrastierung für das LiMi: Farbstoffe In beiden Fällen lagern sich die Kontrastmittel selektiv an bestimmte Oberflächen (Membranen, Fasern, Riesenmoleküle wie DNA oder Zellulose...) an und verändern die Durchlässigkeit des Präparats für die Strahlung. Im LiMi macht sich dies durch farbige Kontrastierung bemerkbar, im ElMi durch Hell-Dunkel-Kontrastierung. |