Italienisch am
Scheffel- Gymnasium
Die Schüler und Schülerinnen des
Scheffel-Gymnasiums
können seit dem Schuljahr 2006/2007 das Fach
Italienisch als 3.
Fremdsprache wählen.
Von Diana
Barz
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Aktualisiert
am: 23.10.2011 |
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Kontakt:
Diana
Barz |
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Aktuelles |
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Neue Austausch-Schule:
ISTITUTO TECNICO COMMERCIALE E PER GEOMETRI "L.EINAUDI" in Bassano del
Grappa (Veneto)
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Bassano del Grappa
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Harte Prüfungen beim Austausch in Italien im September / Oktober 2009: 30 Grad, Mittagessen am und
Baden im Meer, Fußballsieg über die Weltmeister, Foltermuseum, Ausflüge
nach Siena und Florenz... |
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Italien Austausch -
Reisetagebuch
Zwischen italienischer Kultur, netten Leuten und super Essen im
September 2008 |
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Benvenuti in Germania - Schüler der italienischen Partnerschule zum
ersten Mal bei uns zu Gast im Dezember 2007 |
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Scheffel-Schüler entdecken die Toskana - Die 10b beim Austausch mit
Pontedera im Oktober 2007 |

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Das Fach Italienisch am
Scheffel-Gymnasium |
Unsere derzeitig Schülergruppe von 19
Schülerinnen und Schülern freut sich, dass sie als „Pioniere“ am
Scheffel-Gymnasium diese Sprache erlernen dürfen und dadurch auch einen
besonderen Platz in der Geschichte des Gymnasiums inne haben.
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Ist das ein Hauptfach? Diese Frage
kann mit einem einfachen „ja“ beantwortet werden. Dennoch wird sie immer
wieder gestellt. Wie kommt das? Mit Italien und der italienischen Sprache
verbindet man nicht zwangsläufig ein Schulfach, sondern vielmehr pizza,
spaghetti, cappuccino und il dolce far niente. Doch Italien und
Italienisch bedeuten viel mehr!
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Warum Italienisch?
Italien stellt als fünftgrößte Industrienation der
westlichen Welt mit seinen 57 Mio. Einwohnern ein enormes
Nachfragepotenzial dar. 2005 konnten deutsche Unternehmen Produkte im Wert
von 54,4 Mrd. Euro nach Italien exportieren. Italien war damit
Deutschlands viertwichtigster Kunde. Gleichzeitig ist Italien Deutschlands
Lieferant Nr. 5. Damit liegt Italien als Handelspartner weit vor Spanien.
Deutsche Einfuhr aus Italien (2005): 35.589 Mio.
Euro
Deutsche Ausfuhr nach Italien (2005): 54.374 Mio. Euro
Rang in der deutschen Einfuhr (2005): 5
Rang in der deutschen Ausfuhr (2005): 4
(Quelle: Statistisches Bundesamt)
Export von Deutschland Abnehmerländer
(exports-partners): Frankreich 10,7%, USA 10,3%, Großbritannien 8,4%,
Italien 7,3%, Niederlande 6,1%, Österreich 5,1%, Belgien 4,8%, Spanien
4,6%, Schweiz 4,2%
Import von Deutschland Lieferländer (imports-partners): Frankreich 9,5%,
Niederlande 8,2%, USA 7,7%, Großbritannien 6,5%, Italien 6,4%, Belgien
5,2%, Österreich 4%, VR China 4%
(Quelle: IHK)
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Verkaufen in Italien erfordert stets ein besonderes
Einfühlungsvermögen. Die Kenntnis von Kunden und Land ist von vorrangiger
Bedeutung. "Fare bella figura" - einen guten Eindruck machen - ist der
Schlüsselbegriff. Für ein erfolgreiches Agieren im italienischen
Wirtschaftsraum ist demnach die Kenntnis von Sprache, Mentalität und
kulturellem Hintergrund unabdingbar. Auch Informationsmaterial in
italienischer Sprache ist unverzichtbar, um einen Handelspartner in
Italien zu finden.
Eine persönliche Kontaktaufnahme verspricht südlich
der Alpen mehr Erfolg als eine schriftliche. Auf Briefe, ob es sich nun um
Bewerbungsschreiben, Vertretersuche oder Adressmaterial handelt, ist mit
geringer Reaktion zu rechnen. Eine Reise nach Italien oder der persönliche
Besuch von Kunden ist mehr wert als ein im Detail ausgearbeiteter
Schriftverkehr.
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Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunklen Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,
Kennst du es wohl?
Dahin, dahin
Möcht ich mit dir, oh mein Geliebter ziehn!
Das Lied der Mignon, das Goethe noch vor seiner
Italienreise (1782.) schrieb, beschreibt die Faszination Italiens. Es ist
das klassische Dokument deutscher Italiensehnsucht. Nicht nur Goethe
wusste, dass Italien die Wiege der europäischen Kultur ist:
Zwei Drittel der Kunstschätze, die von der UNESCO
zum Weltkulturerbe erklärt wurden, befinden sich in Italien.
Die in Jahrhunderten gewachsenen
deutsch-italienischen Kulturbeziehungen haben einen besonders intensiven
Charakter. In keinem anderen Land unterhält Deutschland so viele
kulturelle Institutionen wie in Italien; sie gehören z.T. auch zu den
ersten Gründungen ihrer Art überhaupt: Vier wissenschaftliche Institute
(Deutsches Archäologisches Institut seit 1829, Bibliotheca Hertziana seit
1912, Deutsches Kunsthistorisches Institut Florenz seit 1897, Deutsches
Historisches Institut seit 1888), vier Häuser mit Stipendien für Künstler
(Villa Massimo in Rom, Villa Romana in Florenz, Villa Serpentara und Casa
Baldi in Olevano Romano), sieben Goethe-Institute (Rom, Neapel, Mailand,
Turin, Genua, Triest sowie Palermo), das Museum Casa di Goethe in Rom, die
deutsch-italienische Begegnungsstätte Villa Vigoni am Comer See und
schließlich weit über 30 private deutsch-italienische Kulturinstitute, von
denen 23 Zuwendungen des Auswärtigen Amts erhalten. Auch Italien hat in
Deutschland die größte Zahl seiner Kulturinstitute.
(Quelle: Auswärtiges Amt)
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Unsere Austauschschule
Unsere Austauschschule das
Liceo Classico e Scientifico XXV Aprile
in Pontedera (Pisa) erschließt den Schülern
die Möglichkeit das Land, die Leute und nicht zuletzt die Wiege der
europäischen Kultur hautnah zu erleben.
Die Toskana ist mehr als eine schöne Landschaft,
Chianti und gutes Essen. Sie ist eine der wichtigsten Kulturstätten
Europas. Die Etrusker hinterließen unauslöschliche Spuren. Michelangelo,
Leonardo Da Vinci, Galileo Galilei sind nur einige der klingenden Namen
berühmter Persönlichkeiten, die in der Toskana Ihren Ursprung haben.
Epochen wie die Renaissance und der Humanismus wurden hier geboren und
trugen entscheidend zur kulturellen Blüte bei.
Die Toskana ist geprägt von ihren kulturellen
Schätzen. Sie prägt ihre Menschen und Besucher. Dieser Landstrich fesselt
durch seine einzigartige Faszination, seine Kunstwerke, Architektur,
Ausstellungen und Musik.
Das Flair toskanischer Städte wie Florenz, Siena,
Pisa oder Lucca schlägt jeden Besucher in seinen Bann. Großartige Bauten
aus vielen hundert Jahren, vorwiegend aus Mittelalter und Renaissance,
bestimmen das Stadtbild vieler Orte. Nicht zu übersehen sind die
grandiosen Dombauten mit den typisch gestreiften Fassaden und den enormen
Kuppeln. Heute profitiert man vom vergangenen Wettstreit der Städte um den
größten und schönsten Dom. Zur kulturellen Blüte gelangte die Toskana
zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert mit dem Humanismus und der
Renaissance, die die Kultur und Kunst tiefgreifend erneuerten und sich von
hier über fast ganz Europa ausbreiteten. Künstler wie Brunelleschi,
Michelangelo, Raffael, Botticelli und Leonardo da Vinci arbeiteten hier
und hinterließen einzigartige Kunstwerke, die heute Kunstliebhaber aus
aller Welt anziehen. Auch kleinere Kunststädte wie San Gimignano,
Volterra, Massa Marittima, Montepulciano oder Cortona warten mit
beeindruckenden Kulturschätzen auf.
A presto – bis bald!
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Pontedera
(Pisa) (Link Wikipedia)



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Die Redaktion stellt vor:
Diana Barz - die neue Kollegin für die italienischen Momente des Lebens am
Scheffel-Gymnasium |