Der Rhonegletscher
 Von Sarah Woitassek & Julia Krämer

Aktualisiert am: 01.3.2007

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Zungenende des Rhônegletschers

Am zweiten Tag unserer Exkursion, den 22.07.06, fuhren wir von unserer Jugendherberge in Meiringen, nach einer nicht ganz so langen Nacht, zum Rhonegletscher, der an der Passstraße zum Furka-Pass liegt. Der Rhone- gletscher ist ein Talgletscher im Quellgebiet der Rhône.

 

Gletschertisch

Durch den Klimawandel zieht sich der Gletscher, der ursprünglich bis zur Poststation im Tal reichte, im weiter zurück.

Gletscherende 2006 mit Gletscherbach

In der Riss-Eiszeit (vor 350000 Jahren) reichte der Gletscher sogar bis nach Lyon. Vor etwa 200 Jahren reichte er noch bis in den ca. 500 m tiefer gelegenen Ort Gletsch. Die maximale Ausdehnung ist noch heute anhand der glatt geschliffenen Felsen und des abgelagerten Moränematerials gut zu erkennen. Von 1996 bis heute ging der Gletscher weiter zurück, als von 1947 bis 1996, wie an dem Pfad zur Gletscherhöhle dokumentiert wird.. Daran kann man sehr gut erkennen, wie stark sich die Temperatur in den letzten Jahrzehnten erhöht hat.
Am Rhonegletscher gibt es noch mehr zu besichtigen als Eis und Felsen. Jedes Jahr wird in das Gletschereis ein ca. 100 Meter langer Tunnel gebohrt, die so genannte Eisgrotte. Man geht also eigentlich mitten in den Gletscher hinein. Auch die Eisgrotte bewegt sich mit dem Gletscher, jeden Tag ca. 10 cm talabwärts. Deshalb muss sie auch jedes Frühjahr neu angelegt werden. Nach dem Sommer sind dann nur noch ca. 70 m von dem ursprünglich 100 m langen Eistunnel übrig.

Kurs in der Eishöhle

 

 

Gletscherschliff

 

 

Souvenir

 

Gletscherende 2006

 

Eingang zur Eisgrotte 1996

Der Rhônegletscher Mitte des 20. Jahrhunderts

Trogschulter


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