Bio-Unterricht einmal anders

von Lena Milsch, 9a

Am 2.12.2020 war der Biounterricht mal ein wenig anders. Lena Hargesheimer, eine Drogenberaterin, ist zu uns in den Unterricht gekommen. Erst einmal hatte sie sich vorgestellt mit einem Plakat, auf dem eine Adresse zur Drogenberatung draufstand. Sie erzählte uns, dass sie heute mit uns über die Handysucht reden will.

Das hatte uns nicht überrascht, da wir eine Woche davor aufbekommen haben, auf unser Handy oder eine spezielle App zu verzichten. Danach haben wir eine anonyme Umfrage auf Plakaten gemacht, die vorne an der Tafel hingen. Auf denen sollten wir auf einer Skala ankreuzen, wie wir uns während des Experiments gefühlt haben, dann haben wir angekreuzt, wie wichtig uns diese App denn eigentlich ist und am Ende wie lange wir es ausgehalten haben.

 

Die Ergebnisse waren alle sehr ähnlich und wir haben darüber geredet welche App wir ausgewählt haben und was für Symptome aufkamen, als wir darauf verzichtet haben. Anschließend hatte sie uns in vierer und fünfer Gruppen eingeteilt und wir mussten die perfekte App zum süchtig werden, gemeinsam kreieren. Jede Gruppe hatte viele und unterschiedliche Ideen, sodass wir gemeinsam ein ganzes Plakat voller Ideen zusammen bekommen haben.

Nach einer kurzen Pause haben wir dann viele Punkte ausgearbeitet, was man denn stattdessen am Handy zu sein, machen kann. Jeder hatte seine Vorlieben genannt und kreative Ideen geäußert, dabei haben wir gelernt, dass es doch eigentlich echt viele andere Möglichkeiten gibt, um das Gefühl „Glück“ zu spüren. Nach sehr interessanten 90 Minuten konnten wir uns alle mit mehr Wissen verabschieden.

Herzlichen Dank dem Förderverein, der die Finanzierung dieses Projekts übernommen hat.

 

 

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