Ein Maskenball der etwas anderen Art zum Beginn der 5. Jahreszeit

Ja, sie sind lästig, die Masken im Unterricht. Und es wäre so viel schöner ohne. Aber wenn es denn sein muss, kann man immerhin daraus ein tolles Klassenprojekt machen! Denn auf so eine selbstgenähte Maske kann man nämlich stolz sein. Und sich mit ihr quasi identifizieren. Und dann wird auch das Tragen derselben vielleicht nicht mehr ganz so als Zumutung empfunden. Das hat sich jedenfalls Frau Krieger, die Mutter von Alisa aus der Klasse 5d, gedacht und angeboten, einen „Maskenball“ in Form eines Nähkurses als Klassenprojekt durchzuführen.

Passend zum Beginn der sogenannten 5. Jahreszeit, am 11.11. nämlich, dem Tag der Fasenteröffnung, wurde in der 3. und 4. Stunde kurzerhand der Sportunterricht gecancelt und das Klassenzimmer in eine Nähstube umgewandelt. Drei Mädels hatten ihre eigene Nähmaschine mitgebracht, Frau Firgaus Nähmaschine wurde auch kräftig in Beschlag genommen und Frau Grimm als Co Klassenlehrerin schaute immer mal wieder in ihren Unterrichtspausen herein und versuchte, die Maschinen wieder in Gang zu bringen.

In der 5. Stunde wird auch die Klassenratsstunde gekapert, unsere Sozialarbeiter Michi und Alwina kamen und staunten nicht schlecht über die fröhlich, schaffende Atmosphäre. Da wurde zugeschnitten...

...geheftet, genäht...

...umgestülpt, gebügelt...

...Schnürle festgenäht, hinter die Ohren geklemmt – und ganz viel gelacht!

Ein absolut gelungener Schultag mit viel Freude, gegenseitiger Hilfe und Stolz, etwas gemeinsam geschaffen zu haben und auch mit nach Hause zu nehmen.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an Frau Krieger, die mit Gastpassierschein die Klasse besuchte, Stoffe und Nähmaschine mitbrachte und die Kinder fachkundig anleitete!

In diesem Sinne: Ä glückseligi Fasent!

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