Im Gespräch mit einer Redakteurin

Was macht eigentlich ein Journalist den ganzen Tag? Was ist die Aufgabe eines Redakteurs? Wie funktioniert eine Tageszeitung? Diesen und anderen Fragen ging die Klasse 9c am 9. November in einer Videokonferenz mit der Redakteurin und Organisatorin des ZischUp-Projektes der Badischen Zeitung, Stefanie Streif, nach.

Insgesamt 8 Wochen lang erhält die Klasse jeden Tag die Badische Zeitung in die Schule, am Samstag wird sie den Schülerinnen und Schülern sogar nach Hause geliefert. Neben einigen Aufgaben, die es über die gesamte Zeit zu bearbeiten gilt (eine Karikatur erläutern, die W-Fragen in einem Bericht beantworten, politische Nachrichten über mehrere Tage hinweg verfolgen, Interviewfragen selbst beantworten, eine Kurzgeschichte zu Bildern oder Überschriften erfinden...), entwerfen die Schülerinnen und Schüler einen eigenen Artikel zu einem selbstgewählten Thema. Die Spannbreite reicht hier von Sportinterviews über Artikel im Zusammenhang mit Corona bis hin zu ungewöhnlichen Berufen und Interessen wie Glasbläserei, Segelflug oder die Plansprache Esperanto. Es werden Recherchen betrieben, Interviewpartner befragt und Redaktionskonferenzen abgehalten. Die Artikel werden am Ende des Projektes an die Badische Zeitung geschickt und in einer Sonderbeilage veröffentlicht.

Leider können die normalerweise in dem Projekt enthaltenen Besichtigungen von Redaktionshaus der Badischen Zeitung in Freiburg, der Druckerei oder dem Zeitungsmuseum nicht stattfinden, und auch der Besuch eines Redakteurs in der Klasse konnte nicht real stattfinden – also mussten andere Möglichkeiten gefunden werden! Die BZ hat hierfür virtuelle Besichtigungen von Druckerei und Museum organisiert, der Imagefilm der BZ liefert eine Einführung in die einzelnen Arbeitsbereiche der Tageszeitung, und die Redakteurin Stefanie Streif kam nun eben per Videokonferenz zu Besuch und stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Dabei gab sie nicht nur einen guten Überblick über den Arbeitsalltag eines Journalisten oder Redakteurs, sondern gewährte auch Einblick in persönlichere Themen, beispielsweise warum sie diesen Beruf gewählt habe, wie sie sich selbst zum Schreiben motiviere und mit Zeitdruck umgehe oder auch, ob sie selbst oder Kollegen schon einmal mit wütenden oder gar Drohbriefen konfrontiert worden seien. Insgesamt war es eine hochinformative Stunde, für die wir uns ganz herzlich bedanken!    

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