Bericht von der Trier-Exkursion des Latinumsklasse 10

von Anstasia Kerber

Tag 1
Die Fahrt begann gut. Gleich in Lahr gelang es einigen Teilnehmerinnen unserer Reisegruppe nicht, rechtzeitig in den Zug nach Offenburg einzusteigen. Wirklich gut war, dass der zurückgebliebene Teil der Gruppe den nächsten Zug nach Offenburg nicht verpasste und wir mit einer Stunde Verzögerung die Reise fortsetzen konnten. Nach langer Fahrt durch die Pfalz und das Saarland kamen wir am Nachmittag in Trier an, wo gleich die erste Sehenswürdigkeit auf uns wartete.

Die Porta Nigra, ein beeindruckendes Stadttor und Wahrzeichen der Stadt Trier, war unsere erste Station.  Die Porta Nigra, was übersetzt schwarzes Tor bedeutet, bildete den Nordeingang der alten römischen Stadt und wurde etwa um 180 n.Chr. von den Römern zum Schutz vor Angriffen erbaut. Dabei  wurden bei blauem Himmel viele Bilder geschossen. Hinterher ließen wir unsere Koffer in der Jugendgaststätte, um daraufhin auch gleich mit dem weiteren Besichtigungsprogramm zu starten.
Auf dem Weg zum Rheinischen Landesmuseum sahen wir die Palastbasilika und die Gartenanlage Konstantins des Großen. Hier beeindruckte uns vor allem die Größe der Basilika, wodurch der Kaiser Konstantin seine Macht ausdrücken wollte. Uns wurde klar, dass Architektur ein Mittel der Politik ist.                                                                                             
Im Landesmuseum wurde uns in einer Führung das Leben der Römer anhand  von Grabmonumenten, Mosaiken, Alltagsgegenständen und dem  sogenannten Trierer Goldschatz nahegebracht. Unsere Gruppe bestaunte die 2518 Goldmünzen, der größte römische Goldschatz nördlich der Alpen.                    
Nach der Führung hatten wir Zeit, uns in der Innenstadt umzusehen und ließen gingen den Abend im Restaurant ,,Kartoffelkiste“ ausklingen.

Tag 2
Nach dem Frühstück wollten wir sowohl den Dom als auch die Basilika von Innen betrachten, jedoch waren beide für Besucher geschlossen. Deshalb gingen wir zu den Kaiserthermen, in denen wir begeistert den Untergrund erforschten.
Nachdem wir viele Fotos gemacht hatten, machten wir uns auf, um das Amphitheater der Stadt näher zu betrachten. Auch hier war die Größe des Amphitheaters sehr beeindruckend, da die Arena ein Fassungsvermögen von 20.000 Zuschauern hatte. Nach der Visite des unterirdischen Teils des Amphitheaters genossen wir den Ausblick von den oberen Sitzen, nachdem wir mühsam die Reihen empor gestiegen waren.
Auf dem Weg zu unserem letzten Ziel gelangten wir zur Römerbrücke an der Mosel und sprachen über die unglaubliche Architektur eben dieser. Sie gilt, zusammen mit dem Amphitheater, der Porta Nigra, den Kaiserthermen und der Basilika, als Weltkulturerbe. Da die Basilika anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx wegen prominentem Besuch zur Hochsicherheitszone erklärt wurde, blieb uns die Besichtigung des Inneren versagt.
Der Dom, ein weiteres Weltkulturerbe, war unsere letzte Station.  Wir erfuhren, dass der Trierer Dom die älteste Bischofskirche Deutschlands ist. Im Zentrum der Stadt entstand der heutige Dom bereits im frühen 4. Jahrhundert als Kirchenanlage in der Herrschaftszeit des Kaisers Konstantin des Großen. Im Dom selbst sahen wir unter anderem auch den Heiligen Rock und die Kapelle.
Da alle bereits müde von dem vielen Bummeln waren, bekamen wir bis zum Abend noch viel Zeit zum Auszuruhen und zum Shoppen. Am Abend trafen wir uns, um zu einem italienischen Restaurant zu gehen. Danach ging es wieder zurück in die Jugendgaststätte, in der wir unsere Koffer packten, um am nächsten Morgen wieder abzureisen.

Tag 3
Der nächste Morgen begann ebenfalls gut. Unsere Reisegruppe konnte rechtzeitig und vollständig in den Bus einsteigen, der uns nach Konz brachte, von wo wir in den Zug umstiegen, der uns heil, gesund und rechtzeitig nach Lahr brachte, wo alle wohlgelaunt wieder ausstiegen.

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