Die Einführungsfeier unserer neuen Schulleiterin - ...leider ohne unseren Shootingstar :(


Von Lea Zanger


100 Tage im Amt: ein super Termin für die Einführungsfeier unserer Schulleiterin? Auf jeden Fall! Am Mittwoch, den 8. November 2017, war es also soweit: das Scheffel richtet sich zum zweiten Mal in diesem Kalenderjahr für eine Riesenveranstaltung.

Hierfür wurde im Stress der ersten Schulwochen geübt, geübt und noch mehr geübt. Und dann kam die Nachricht von unserem China-Austausch-Trupp: Frau Bohnsack wird wegen eines Zwischenfalls mit Reisedokumenten nicht dabei sein können.

Eröffnet wurde die Veranstaltung klassischer Weise durch das Scheffelorchester, das seit diesem Jahr unter der neuen Dirigentin Bettina Hölscher spielt, mit „Conquest of Paradise“. Durch die Turbulenzen des China-Austausches war es Frau Vetter-Dittus, die die Begrüßung übernahm.

 

Bürgermeister Guido Schöneboom beklagte sich am Anfang seiner Rede über die Tatsache, dass er von Frau Bohnsack zu einer „launischen“ Rede verdonnert worden sei und die Ironie des Schicksals nun zugeschlagen habe, schließlich wurde sie ja in China „festgehalten“. Er sah es zudem als Aufgabe, Frau Rühtz daran zu erinnern, dass nach hundert Tagen die Einarbeitungszeit und somit die Schonfrist vor der Presse vorbei sei und entschuldigte sich in diesem Zug auch für die falsche Möbellieferung für das Direktorenzimmer.

Auf Herrn Schöneboom folgten Ausschnitte aus dem Musical „Tabaluga“, das von Schülern unter Leitung von Frau Weithoff aufgeführt wurde. Danach erzählte Wolfgang Maier vom geschäftsführenden Rektorat der Lahrer Schulen von seiner ersten „richtigen“ Begegnung mit Frau Rühtz, die kurz nach Schulbeginn stattfand. Er bewunderte die sofortige Tatkraft und Präsenz, die die Schulleiterin gleich zu Beginn aufbrachte. Desweiteren bedauerte er die Abwesenheit von „Shootingstar“ Nico und fragte sich, warum die Schulwahl auf das Scheffel fiel. Deshalb er stellte einen Vergleich zwischen Lahr und Bad Mergentheim an.

Zur Abwechslung folgte eine Szene des Literatur und Theater –Kurses von Frau Gießler, ehe die Schulgemeinschaft ihren Auftritt hatte. Die vier Säulen, SMV, Förderverein, Elternbeirat und Personalrat, hatten sich die Jahreszeiten zum Motto ihrer Reden gemacht und überreichten der Schulleiterin am Ende vier verschiedene Blumensträuße, die symbolisch für alle vier Jahreszeiten stehen.

 

Bevor die Hauptperson des Festakts ihren Auftritt hatte, mischte der Scheffel-Brass von Herrn Fink noch einmal die Stimmung auf. In ihrer ersten offiziellen Rede als Schulleiterin erläuterte die Mathematik- und Geschichtslehrerin, warum sie sich das Scheffel ausgesucht hatte: die vielfältigen Züge, das Mentoring, der Hochbegabtenzug, die vielen Arbeitsgemeinschaften und die Austauschmöglichkeiten seien ausschlaggebend gewesen. Unter dem Slogan „Eine gute Schule ist eine Schule, die immer besser wird“ erklärte sie auch, dass die Schulentwicklung ihre zentrale Aufgabe sei.

 

Nachdem alle Reden gehalten waren, ging es in die Mensa. Dort wurden die Gäste von den Mitgliedern der Wirtschafts-AG und einigen „Hilfskräften“ aus dem Lehrerkollegium bereits erwartet. Der Chef der Wirtschafts-AG, Herr Weingärtner, hatte im Vorfeld der Veranstaltung die Bewirtungsaufgabe an Land gezogen und bereitete zusammen mit den AG-Mitgliedern, Frau Götz, Herrn Freykowski und Herrn Bosch in den späten Vormittagsstunden zahlreiche Tabletts mit belegten Laugenstangen sowie die Getränke vor. Mit interessanten Gespräche ließen die Scheffelgemeinschaft und seine Gäste den Nachmittag in der Mensa ausklingen.

 

 The very end: Frau Rühtz (Mitte) und ihre „Managerinnen“ , Frau Götz (Links) und Frau Vetter-Dittus (Rechts), vernichten die letzten Gläser Sekt(-Orange).

 

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