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Zeich(n)en von Hoffnung am Scheffel

Am 25. April 2017 besuchten Vertreterinnen von den Organisationen Vision Hope (Anne Rotzler) und den Stadtpiraten (Noemi Korndorff) das Scheffel-Gymnasium Lahr, um uns Schüler über die aktuelle Situation von Flüchtlingen aufzuklären.

In den Klassenstufen 8, 9 und 10 hielten sie Präsentationen zu den Themen „Syrienkrieg“ und „Traumata“. Dabei gingen sie sehr genau auf die Hintergründe des Krieges ein, was für alle neu war. Das Interesse am Thema war groß. Viele von uns hätten gerne mehr über die Organisationen erfahren und wie man selbst aktiv werden kann. Jedoch reichten uns leider die zwei Schulstunden dazu nicht aus.

Die Vertreterinnen stellten Bilder, die von geflüchteten Kindern gemalt worden waren, in der Aula der Schule aus. Die Ausstellung zeigte, wie Flüchtlingskinder in Form von selbstgemalten Bildern ausdrücken, was sie erlebt hatten und wer in dieser Zeit für sie da war. Es ist für die Kinder einfacher das Erlebte in Bildern wiederzugeben. Besonders schön fanden wir, dass die Gedanken der Kinder, die sie während des Malens entwickelt hatten, unter den Bildern standen. So konnten wir besser verstehen, was die Kinder eigentlich ausdrücken wollten.

Das Engagement und die Motivation der Frauen waren ebenso sehr beeindruckend, weshalb wir sie auch interviewten. Noemi berichtete davon, dass sie sich schon immer sozial engagieren wollte und so auf die Stadtpiraten, die ihren Sitz in Freiburg haben, traf. Sie ist nun glücklich mit ihrer Stelle bei der Sie viele Events organisiert und eine eigene Mädchengruppe leitet. Beide erläuterten uns ihre Beweggründe, die sie zu dieser Aufklärungsarbeit führten. Ihr Ziel ist es vor allem, den Jugendlichen transparent zu machen, wie es einem Geflüchteten wohl ergangen sein könnte. Sie wollen Verständnis für die Situation der Flüchtlinge wecken und auch den richtigen Umgang vermitteln. Auch teilten Sie uns mit, welche Möglichkeiten sich bieten, um selbst aktiv zu werden.

Ihr Besuch bei uns hinterließ merkbaren Eindruck. Noch in derselben Woche wurden sie von der 10a zu einem zweiten Präsentationstermin eingeladen, den die Frauen merklich erfreut wahrnahmen. Auch bei Ihrem zweiten Besuch blieb der Effekt. Es folgte eine weitere Reaktion seitens der Schüler. Nun wird ein Theaterstück geplant, das zum Schuljahresende aufgeführt werden soll und auch die Ethikklasse 10 wird sich am 25. Juni am Schulfest um einen Verkaufsstand bemühen, um Spenden durch den Verkauf von Gasluftballons zu sammeln, die alle zu einem bestimmten Zeitpunkt in die Luft steigen sollen. Die Spenden gehen dann an die Organisationen. (von Susan Brandt aus der 10a)

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